Viele Begegnungen und ein bisschen Radfahren – mit dem Fahrrad durch Israel

by Velospektive

Dieser Bericht handelt wenig vom Fahrradfahren und viel von Begegnungen am Wegesrand. Das ist eine gute Sache, schließlich habe ich mir genau das vorgenommen: Mindestens bis März will ich in Jordanien und Israel bleiben und die kalte Jahreszeit überbrücken. Da man beide Länder schnell mit dem Fahrrad be- und durchreisen kann, möchte ich hier besonders lange am Wegesrand verweilen. Gerade für Israel scheint mir das angebracht: Man könnte dieses Land innerhalb von einer knappen Woche von Nord nach Süd durchfahren; wie viele interessante Orte, Geschichten und Menschen würde man dabei aber links liegen lassen!

Start in Tel Aviv

Der Plan für die nächsten Wochen steht also. Aber wo genau soll ich den Menschen begegnen, wo länger Halt machen? Als ich in Tel Aviv ankomme, weiß ich immerhin: Die ersten Tage kann ich mit Lewin und Nathanael, Freunden aus der Schweiz, verbringen. Außerdem hat meine Schwägerin den Kontakt zu einer Familie in Haifa hergestellt, bei denen sie als Au-Pair gearbeitet hat (diese “ich kenne da jemanden, der jemanden kennt Strategie” sollte sich noch mehrmals bewähren). Sie würde ich auch besuchen können. Mehr steht noch nicht fest. Doch ich bin recht gelassen. Die Erfahrungen der letzten Wochen haben mich gelehrt, dass schnell neue Kontakte entstehen und sich offene Türen ergeben, wenn ich mich nur auf meinen Sattel schwinge und der Umgebung aufgeschlossen begegne.

Zunächst aber verbringe ich zwei Tage mit Lewin und Nathanael. Sie wohnen für eine Woche in einer Ferienwohnung mitten in Tel Aviv und gehen jeden Tag mit einem Mietwagen auf Entdeckungstour. An einem Tag begleite ich sie. Wir fahren zusammen zum See Genezareth, besichtigen Kapernaum und besuchen anschießend eine Freundin von Lewin, die gerade in einem Heim für Shoa-Überlebende ein freiwilliges Jahr ableistet. Zusammen mit ihr fahren wir weiter, nämlich ganz in den Norden an die libanesische Grenze und genießen den Sonnenuntergang am Meer.

Ja, mit dem Auto kann man ganz schön viele Orte innerhalb kurzer Zeit besichtigen. Für mich ist es ein seltsames Gefühl, nach der langen Zeit auf dem Rad und dem langsamen aber steten Vorankommen auf einmal mit einem Auto unterwegs zu sein. Aber es ist okay, später werde ich alles nochmals mit dem Rad bereisen, so beruhige ich mich selber.

Auf dem Weg nach Haifa

Nach den sehr schönen Tagen mit Freunden breche ich also gen Norden auf, um Israel nicht nur aus dem Autofenster, sondern auch von der Velospektive aus zu erkunden. Das nächste Ziel heißt Haifa und die Au-Pair-Familie meiner Schwägerin. Ich nehme mir vor, die gut 100 Kilometer ganz entspannt in zwei Tagen zurückzulegen und für jegliche Zwischenstopps offen zu sein.

Ich folge zunächst der Küste Tel Avivs. Diese Stadt ist erstaunlich lebendig und modern. Die gut ausgebauten Radwege auf der Promenade teile ich mir mit vielen Joggern, Radfahrern und allerhand anderen modernen Gefährten – besonders elektrische Tretroller (mit denen man allerdings nicht mehr treten muss) scheinen hier der neueste Schrei zu sein.

Kurz, nachdem ich Tel Aviv hinter mich lasse und es etwas ruhiger wird, stoppt mich ein Mann, der gerade sein Auto einparkt.

“Wo willst du denn hin?”, ruft er mir (eigentlich auf Englisch) ganz direkt zu.

“Nach Haifa”, antworte ich.

“Und wo bist du gestartet?”

“In der Schweiz.”

“Genial! Wenn du willst, kannst du bei mir übernachten.”

“Wo wohnst du?”

“In der Nähe von Netanya.”

Das liegt etwa auf halbem Weg zwischen Tel Aviv und Haifa, perfekt also. Aric beschreibt mir den Weg zu seinem Haus, drei Stunden später komme ich dort an, verbringe Zeit in seinem Garten, bevor er von der Arbeit Heim kommt und wir zusammen kochen und abendessen.

Aric ist Künstler, zweimal geschieden, findet Donald Trump super, lehnt jegliche Religion ab und ist um die halbe Welt gereist. Wir diskutieren den Abend herzhaft über all dies und noch viel mehr. Was für eine schöne, erste Begegnung mit einem Israeli, der mit seinen ganz eigenen Ansichten und Lebensgeschichte bestimmt beispielhaft für dieses bunte Land und seine unkategorisierbare Bevölkerung steht.

 

Christen in Haifa

In Haifa empfangen mich Tina, Simon und ihre drei Kinder. Bei ihnen kann ich endlich mal wieder meine Wäsche waschen. Außerdem begleite ich sie am Samstag (Sabbat) zum Gottesdienst in ihre Gemeinde. Das ist ein besonderes Erlebnis! Die Gemeinde besteht aus vielen “messianischen Juden” (also Juden, die an Christus als den Messias glauben), aber auch Christen aus der halben Welt. Sie singen Lieder auf Hebräisch, und auch gepredigt wird in der Landessprache, aber per Kopfhörer ins Englische übersetzt. Ich kann also endlich mal wieder einem Gottesdienst inhaltlich folgen.

Am Nachmittag nimmt mich Simon spontan auf ein Seminar für deutsche Freiwillige mit. Er darf dort über sein Leben und arabische Christen (oder wie er sie lieber nennt: “Christen, die Arabisch sprechen”) erzählen. So gewinne ich einen guten Einblick in die Welt dieser Gruppe, die in Israel eine Minderheit innerhalb der Minderheit (also arabischen Muslimen) bildet. Zusätzlich komme ich ins Gespräch mit einigen deutschen Freiwilligen, die für ein Jahr in Israel leben und in sozialen Einrichtungen arbeiten. Es ist ganz ungewohnt, von so vielen deutschsprachigen Menschen umgeben zu sein.

Überachten kann ich im Beit Scandinavia, einem Gästehaus ganz in der Nähe von Tina und Simon – ein faszinierendes Haus! Es wurde vor vielen Jahren von norwegischen Christen gegründet und sollte skandinavischen Reisenden eine Obhut fern der Heimat bieten. Mittlerweile steht es für Reisende jeglicher Nationalität offen. Etwas ganz besonderes: Man übernachtet hier kostenlos.

Mit einigen Skandinaviern, Südafrikanern und Südamerikanern verbringe ich den Freitagabend hier, zusammen feiern wir Sabbat. Was für ein internationaler und herzlicher Abend! Wir singen Lieder auf Hebräisch, tauschen Reiseerlebnisse auf Englisch aus, mit den Latinos schwelge ich zudem auf Spanisch in Erinnerungen an Südamerika.

Benzin für mein Fahrrad

All diese Begegnungen innerhalb kurzer Zeit würden mich unter normalen Umständen überfordern. Doch ich merke, dass ich nach der Zeit in der Einsamkeit und den vielen Tagen auf dem Sattel besonders aufnahmefähig bin. Als ich Simon das erzähle, drückt er es mit einem Bild aus, das mir gefällt: Die Einsamkeit bereitet mich für die Begegnungen mit Menschen vor, diese Begegnungen wiederum sorgen für “Benzin” für weitere Kilometer auf dem Fahrrad; all die Gesichter und Geschichten beschäftigen mich über Stunden, während ich monoton in die Pedalen trete.

Dieses Prinzip würde ich gerne auch nach dieser Reise beibehalten. Ich hoffe, es wird mir auch in Zukunft möglich sein, Zeiten der Einsamkeit und Ruhe zu finden, die mich für die Begegnung mit Menschen vorbereiten. Vielleicht sollte ich mir einfach Arbeit suchen, die 20 Kilometer von meinem Wohnort enfernt liegt und dann täglich dorthin radeln.

Schwaben in Israel

Nach den vielen Begegnungen in Haifa heißt es also, Benzin zu verbrennen, sprich: zu radeln. Viel Strecke steht mir dafür allerdings nicht zur Verfügung, schon in Zikhron Ya’akov 30 Kilometer südlich von Haifa erwarten mich nämlich erneut Gastgeber. Simon hat mir von Christen aus Korntal erzählt, die seit den 60er Jahren nach Israel eingewandert sind und dort in einer Art Kibbuz leben. “Das klingt spannend!”, sage ich, und schon haben Tina und Simon Bekannte im Kibbuz angerufen, die mich herzlich zu sich einladen.

Von Haifa fahre ich also den Karmel hinauf (ein deutlicher Umweg zwar, aber ich will ja “Benzin” verbrennen) und dann wieder hinab Richtung Küste. Am Abend treffe ich in Zikhron ein und lande zunächst in dem Laden von “Bet El”, so schlicht nennen die Deutschen ihre Gemeinschaft. Hier verkaufen sie Vollkornbrot, Marmelade und viele andere Produkte, die fast ausschließlich aus der heimischen Produktion und von den eigenen Feldern stammen. Die Israelis lieben diese deutschen Produkte mit Namen “Berta” offensichtlich, im Laden ist viel los.

Wenig später erscheint Roland und führt mich direkt durch benachbarte Produktionshallen. Ich komme aus dem Staunen nicht raus: So wusste ich bereits, dass “Bet El Industries” sich über die Jahre zum Marktführer für Luftfiltersysteme entwickelt hat, monatlich verkaufen sie tausende von Filter für Bunker und Fahrzeuge ins In- und Ausland; doch mit so großen Produktionsanlagen und einer solch breiten Produktpalette hatte ich trotzdem nicht gerechnet. Neben den etwa 800 Deutschen sind mittlerweile über 1000 Israelis hier angestellt.

“Wir sind Gott einfach dankbar”, antwortet Roland auf mein Staunen. Diese Einstellung gefällt mir. Es ist ihr christlicher Glaube und nicht Profit vor Augen, der sie hierhin geführt hat. Ihr Anliegen war es immer, dem Land mit ihrer Arbeit zu dienen. Filter schienen ihnen dafür angemessen, besonders, weil es dafür keine Konkurrenz im Land gab und gibt.

Roland und seine Familie nehmen mich herzlich bei sich auf. Ich gewinne also einen guten Einblick in ihr Familien- und Kibbuzleben. Auch an einer Gebetsgemeinschaft kann ich teilnehmen. Die Art, wie sie beten und singen und auch ihr Kleidungsstil würde der “moderne Christ” wohl als “ultrakonservativ” bezeichnen, der Spiegel bezeichnet sie in einem Artikel aus dem Jahr 1998 sogar als Sekte. Aber ich habe gelernt, solche reißerischen Artikel nicht zu Ernst zu nehmen und außerdem mich nicht direkt von äußeren Formen abschrecken zu lassen. In den Gesprächen mit den Leuten stelle ich fest, dass Jesus Christus und seine Gnade das Zentrum ihres Glaubens ist. Diesen Glauben teile ich zu hundert Prozent mit ihnen, ich weiß mich also unter Gleichgesinnten im Glauben und genieße die Gemeinschaft.

Am nächsten Tag lädt mich eine Tochter von Roland in die eigene Schule von Bet El ein, in der sie Konrektorin ist. Ganz spontan darf ich zwei Unterrichtsstunden gestalten und von meiner Reise erzählen. Die Schüler hören diesem seltsamem Mann, der mit dem Fahrrad aus der deutschen Heimat zu ihrer Gemeinschaft gefahren ist, aufmerksam zu.

Ungeplanter Zwischenstopp

Nach drei Tagen unter Deutschen habe ich äußerst viel “Benzin” getankt. Ich nehme mir also vor, über Tel Aviv direkt nach Jerusalem zu fahren, um endlich mal wieder eine längere Distanz zurück zu legen. Auf halber Strecke nach Tel Aviv passiert mir allerdings etwas, das ich noch nicht kenne: Irgendwie schafft es ein kleines Stück Sand unter mein rechtes Augenlid und will sich auch nach mehrmaligem Spülen nicht wieder lösen. Mein Auge schmerzt zunehmend, bald kann ich nur noch mit einem offenen Auge fahren. Zusätzlich setzt Regen ein.

Spontan kontaktiere ich Shai, einen Musiker, den ich in Zikhron auf der Straße getroffen habe. Zunächst hatte ich zwei Lieder von ihm gefilmt (zu sehen im nächsten Video), dann hat er mich eingeladen, mitzusingen, zum Schluss ist er noch ganz begeistert mein Fahrrad testgefahren. Ich sei jederzeit bei ihm in Tel Aviv willkommen. Und tatsächlich: Fünf Minuten, nachdem ich ihm schreibe, heißt er mich herzlich willkommen und schickt mir seine Adresse in Jaffa. Wenig später bin ich bei ihm und kann mein Auge von dem Sandkorn befreien.

Die Nacht regnet es ohne Unterbrechung. Und auch die nächsten drei Tage fällt äußerst viel Wasser vom Himmel, in einigen Teilen Israels sind es bis zu 250 Millimeter. Sogar einige Straßen sind überflutet und müssen gesperrt werden. So wird aus dem ungeplanten Zwischenstopp erneut ein Aufenthalt von drei Tagen. Shai kann beim Blick aus dem Fenster nicht anders, als sich meiner erbarmen. Wir verbringen drei musikalische Abende zusammen, diskutieren viel, am Samstag gehen wir zudem in den Gottesdienst einer anglikanischen Kirche direkt um die Ecke.

Religion überall

Für manche Menschen, die dieses Land besuchen, mag es selbstverständlich sein, mir wird aber erst jetzt bewusst, indem ich zurückblicke: Mit dem Radfahren durch Israel werde ich ganz neu und auf vielfältige Weise mit meinen eigenen Überzeugungen und meinem Glauben konfrontiert. Ich treffe viele Christen, mit denen ich zusammen singen und beten kann, die dies auf Grund ganz unterschiedlicher Kulturen und Lebensläufe allerdings so ganz anders tun, als ich es gewohnt bin. Ich versuche stets, alles zu prüfen und mir das Gute zu eigen zu machen.

All jene Menschen auf meinem Weg, die sich nicht als Christen bezeichnen, haben trotzdem starke religiöse Überzeugungen. Wahrscheinlich wird man in diesem Land ganz besonders mit Religions- und Glaubensfragen konfrontiert und muss sich ihnen unweigerlich stellen. Auch von ihnen lerne ich gerne und viel. Ich denke allerdings, dass konsequent artikulierter christlicher Glaube sehr bald und unweigerlich zur Konfrontation führt: Entweder nimmt man Christus und seine Worte an, oder man lehnt sie ab. Er hat von sich selbst als einen Eckstein geredet, an dem man sich stößt. Meine Diskussionen mit den Menschen hier sind also meist kontrovers, aber gerade das schätze ich an diesem Land: Man kommt hier so ganz offen und direkt zum Kern der Sache.

Holy Land Challenge

Zurück zum Radfahren: Nach dem gezwungenen, aber schönen Zwischenstopp in Tel Aviv mache ich mich endlich nach Jerusalem auf. Wie schon ab Haifa will ich dazu der Holyland Challenge Bikepacking Route folgen. Diese führt einen über Stock und Stein knapp 1400 Km vom Hermon im Norden bis nach Eilat im Süden.

Ich habe allerdings etwas Zweifel, ob die Route nach den schweren Regenfällen befahrbar sein würde. Nach nur 20 Kilometern bewahrheitet sich meine Befürchtung: Mein Fahrrad versinkt regelrecht im Schlamm, an vielen Stellen muss ich es tragen. Ich komme langsamer voran, als wenn ich wandern würde.


Ich muss leider zurück auf die große Straße. Dafür finde ich am Abend, bevor ich nach Jerusalem hinein fahre, einen schönen Picknick-Platz im Wald, an dem ich sogar ein Lagerfeuer entzünden kann. Zu guter Letzt kommt dann im Dunkeln auch noch ein Auto angefahren. Oded hatte mich am Abend mit meinem bepackten Fahrrad gesehen, ist selbst begeisterter Mountainbiker und bringt mir Bier und etwas Essen. Wir unterhalten uns einige Zeit am Lagerfeuer über gute Routen und die wachsende Fahrrad-Szene in Israel.

Da meint man also, man würde nach zwei Wochen endlich einmal einen Abend alleine neben Zelt und Lagerfeuer verbringen, aber nein – wie aus dem Nichts erscheint die nächste Begegnung. Was für ein geselliges Land!

 

Das erste große Ziel ist erreicht

Am nächsten Tag ist es dann soweit: Ich fahre in die Altstadt von Jerusalem ein. Nach zweieinhalb Monaten ist das erste große Ziel also erreicht. Auf diesen Moment hatte ich in Basel vorausgeblickt, kurz vor Abfahrt konnte ich aber nur noch schwer daran glauben, dass mich mein Fahrrad wirklich in diese Stadt tragen würde. Doch es ist so, wie ich mir zu Beginn selbst gesagt habe: Eine Reise um die Welt beginnt mit dem ersten Tritt in die Pedale. Wer nur diesen Tritt wagt und ihn jeden Tag neu unternimmt, der ist schlussendlich überrascht, wie weit er gekommen ist.

Ich bin mir allerdings bewusst, dass es nicht alleine mein stetes Pedaltreten war, das mich bis hierhin gebracht hat. Unzählige Menschen haben mir geholfen – sei es, dass sie mir aus der Ferne geschrieben haben oder mir am Wegesrad hilfreich begegnet sind. An dieser Stelle möchte ich mich bei Euch allen für diese Hilfe bedanken!

4 comments

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Wolfgang B. Dezember 13, 2018 - 16:13

Hallo Benni,
ich bin dein Fan geworden!
Herzlichen Glückwunsch zum ersten GROSSEN Ziel Jerusalem! Bin schon auf deine weiteren Reisebeschreibungen sehr gespannt – wo und wie du Weihnachten und Silvester verbringst…ob du irgendwo in der Region für eine Zeit lang “sesshaft” werden wirst… Es bleibt spannend, dir zu folgen!!
Jedenfalls wünsche ich dir weiterhin alles Gute, sehr nette Begegnungen und immer eine “aufgeladene Batterie”!
Eine schöne Vorweihnachtszeit und ein besinnliches Fest, wo und wie auch immer du es mitfeierst!!
Beste Grüße Wolfgang

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Velospektive Dezember 13, 2018 - 21:24

Hallo Wolfgang,
danke danke, jetzt hab ich sogar schon Fans 😀 .
Ganz liebe Grüsse in’s ferne Deutschland!

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Video: Holyland Challenge - Bikepacking in Israel - Velospektive Januar 13, 2019 - 23:02

[…] Bikepacking […]

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Video: Holyland Challenge - Bikepacking in Israel - Velospektive Januar 13, 2019 - 23:03

[…] the journal from Haifa to Jerusalem here (not translated […]

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