Bikepacking Trans Germany 2019 – Tag Sechs

by Velospektive

Als Tilos Handywecker uns um vier Uhr aufweckt, regnet es. Die Nacht war warm, ich bin nur mit meinem Biwaksack zugedeckt, neben mir liegen meine Daunen- und meine Regenjacke. Sehr gut, denke ich mir, bei so einem warmen Wetter fällt der Start leichter. Zudem wird es durch die Nässe einfacher sein, über den Sand zu fahren.

Start im Regen

Guten Mutes packen Stefan, Tilo und ich unsere sieben Sachen und sitzen schon um halb fünf wieder auf unseren Rädern. Am Ortsausgang kommen wir an einem Friedhof vorbei, an dem wir Wasser tanken können. Dann geht es zurück in die Wälder und Felder Brandenburgs. Unsere Lichter brauchen wir zu dieser Zeit nicht mehr, hier in Norddeutschland geht die etwas Sonne früher auf, außerdem sind die Wälder nicht so dicht, wie die in der Schwäbischen Alb oder im Erzgebirge.

Ich bin zum ersten Mal ganz in meine Regenkleidung eingepackt, trage eine regendichte Jacke und Hose, außerdem sind meine Schuhe mit einer Schicht GoreTex von dem äußeren Nass geschützt. So könnte ich im Prinzip stundenlang durch den Regen fahren. Durch den Schweiß von innen und dem Regen von außen ist zwar irgendwann alles naß, die Anstrengung des Fahrens hält mich aber warm. Wenn da nur die Müdigkeit nicht wäre…

Foto von Tilo Lier

Kampf am Morgen

Schon nach einiger Zeit landen wir wieder auf einer flachen, asphaltierten Straße – eigentlich ein Traum, hier kann man Tempo machen. Ich kämpfe allerdings damit, einzuschlafen, liege in meiner Aerobar, gleite über glatten Asphalt, muss lediglich in die Pedalen treten. Das ist einfach zu anspruchslos, mein Körper ist versucht, in den so vermissten Schlafmodus zu wechseln.

Mit dieser Morgenmüdigkeit lasse ich Tilo und Stefan erneut davonpirschen. Aber ich bleibe dran, halte zumindest nicht an. Nur noch 15 Kilometer bis nach Fürstenwalde, da gibt‘s bestimmt einen Bäcker. Ich schlucke eine Koffeintablette, stecke mir Musik ins Ohr – so geht‘s langsam besser. Bald erreiche ich Fürstenwalde.

Fürstlicher Bäcker

Direkt am Markt gibt‘s eine große Bäckerei, vor der Tilos und Stefans Räder lehnen. Ich trete ein und werde mit paradiesischen Zuständen überrascht: Der Bäcker hat eine ganze Palette an belegten Brötchen! Das letzte Mal, dass ich eine Bäckerei betreten habe, die soetwas anbietet, muss glaube ich in Bad Urach in der Schwäbischen Alb gewesen sein. Ich bestelle direkt zwei Stück, nehme außerdem zweit mit. Nach den vielen Tagen, in denen ich hauptsächlich süßes Zeug zu mir genommen habe, schmeckt mir solch „richtiges“ Essen umso besser.

Während ich die Auslage geplündert habe, haben Tilo und Stefan bereits eine grobe Tagesplanung vorgenommen, die Stefan mir verkündet: „Heute wollen wir fahren, so schnell und lange es geht, damit wir morgen sicher die letzte Fähre bekommen.“ Klingt gut für meine Ohren. „Bin dabei.“ Mittlerweile fallen mir große strategische Planungen schwer, ich bin in dieser Phase des Rennens einfach glücklich, mit den beiden unterwegs sein zu können.

Trails bei Berlin

Als wir dann aber wieder aufbrechen, wird mir klar, was Tilo und Stefan mit „schnell“ meinen. Die beiden, die eigentlich auf dem Rennrad zu Hause sind, hauen an jeder Erhebung in die Pedalen, als gelte es stetig, eine Bergwertung zu gewinnen. Besonders Tilo gibt mächtig Gas, Stefan folgt jedoch fleißig und lässt wenige Meter zwischen seinem Vorder- und Tilos Hinterreifen. Ich will in dieser entscheidenden Phase nicht der Schwächling sein und zurückfallen. Immerhin, das Bäckerfrühstück verleiht mir neue Kraft, ich bleibe dran.

Wir kommen Berlin sehr nahe. Von vielen Menschen und Häusern sieht man hier allerdings nichts, stattdessen gibt‘s einen Trail nach dem anderen. Unglaublich, auf wie viel Natur man hier ein wenig außerhalb der Bundeshauptstadt trifft!

Dann wird mir ein Motivationsschub versetzt: Als ich neben Tilo fahre, erklärt er mir, er hätte gerade die Räder von Lars und Torben an einem Restaurant lehnen sehen. Wir haben also gerade Team Denmark überholt! Womöglich können wir jetzt sogar einen Abstand auf die beiden herausfahren und diesen bis zum Kap halten! Weiter, weiter, weiter.

Rückschlag…

Doch die Euphorie hält nur kurz. Stattdessen muss ich einsehen, dass meine Knie wieder mächtig brennen und schmerzen. Dieses brachiale Hauen in die Pedalen würden sie nicht mehr lange mitmachen. Innerhalb kurzer Zeit ändere ich meinen Plan: Ich werde doch wieder alleine fahren und die beiden erneut ziehen lassen – diesmal womöglich sogar bis zur Ziellinie.

Als ich Stefan das sage, bin ich über seine Reaktion überrascht: „Eigentlich hast du recht“, sagt er, „mit einem langsamerem, dafür regelmäßigerem Tempo bist du genauso schnell, schonst dafür aber deine Gelenke.“ Recht hat er! Und eigentlich war das auch von Anfang an mein Plan! Ich ärgere mich, dass ich unbedingt mit den beiden mitfahren wollte und nicht schon viel eher wieder mein eigenes Tempo gefahren bin.

Wir verabschieden uns vorsichtshalber. Die beiden ziehen davon, ich bin wieder alleine. Ah, ein gutes Gefühl! Erstmal Musik ins Ohr, dann langsam wieder in das eigene Tempo reinkommen. Vor Anstiegen schalte ich in einen kleinen Gang, nehme sie ganz gemächlich, dafür beruhigen sich bald meine Knie.

…und neuer Mut

Mental stelle ich mich darauf ein, dass Tilo und Stefan vor mir ins Ziel kommen. Wenn sie dieses Tempo jetzt bis zum Schluss halten können, dann ist das auch absolut verdient so, dann sind sie die eindeutig stärkeren Fahrer. Ich versuche mich dagegen wieder nur auf mich zu fokussieren. Ab jetzt werde ich mich bemühen, dieses sachte aber regelmäßige Tempo zu halten. Vielleicht kann ich sogar die Nacht durchfahren. Dann würde ich in gut sechs Tagen am Kap ankommen – besser als erträumt!

Mit dieser inneren Ruhe nehme ich auch die kommende Herausforderung gelassen: Vor mir liegt der 66-Seen-Weg. Klingt beschaulich, soll aber der Horror sein. Stundenlang muss man sich da wohl auf engen Wanderwegen an den Ufern der Seen entlang kämpfen. Gewürzt wird diese Aufgabe mit vielen umgefallenen Bäumen, die den Weg versperren. Und zu guter Letzt gibt es auch noch Mücken, die einen überfallen, sobald man stehen bleibt – was bei den ganzen Hindernissen auf dem Weg gar nicht zu vermeiden ist.

Mückenplagen

Die ersten Stunden läuft‘s aber super. Ich nehme geduldig einen nach dem anderen Baum in Angriff, steige jeweils ab, greife mir mein Fahrrad und wuchte es über den Baumstamm – hier zahlt sich das leichte Kampfgewicht jetzt besonders aus. Zusätzlich regnet es, was die Mücken fernhält.

Als der Regen jedoch aufhört und ich an einen See gelange, wo die umgefallenen Bäume besonders groß und zahlreich sind, mache ich dann doch Bekanntschaft mit der berühmt-berüchtigten Mückenplage. Es ist tatsächlich so, wie es die BTG-Fahrer der letzten Jahre beschrieben haben: Man hält nur für wenige Sekunden an, und schon sitzen viele Mücken auf Armen und Beinen. Ich habe die starke Vermutung, dass die Mücken wie meine Freunde zu Hause den Liveticker geöffnet haben und so genau wissen, wann der nächste verschwitzten Bikepacker erscheint. Dann können sie sich im Kollektiv auf ihn stürzen, sobald er anhält.

Immerhin hat diese Mückenplage den Vorteil, dass ich gar nicht erst auf den Gedanken komme, an einem der prinzipiell ganz nett aussehenden Seen eine Pause einzulegen. Stattdessen haste ich ohne Unterlasse über die Pfade und Baumstämme, bis ich das Seengebiet endlich hinter mich lasse.

Keine Zeit für Kultur

Ich gelange an ein kulturelles Highlight der Route, das Schiffshebewerk Niederfinow – ein gewaltiges Bauwerk. Ich war noch nie hier und werde vermutlich auch nie wieder hier hinkommen. Mein gesunder Kultur-Verstand sagt mir, dass ein Halt hier Sinn machen würde. Mein Rennverstand sagt jedoch das Gegenteil: Langsam, dafür regelmäßig fahren und möglichst wenig halten.

Den nächsten Stopp habe ich erst in Joachimsthal geplant. Dort gibt‘s einen Edeka, das verrät eine der Listen von Tilo, die ich mir noch heute morgen abfotografiert habe. Dort will ich nochmals kräftig essen, außerdem die maximale Kapazität meiner Taschen nutzen und so viel Essen mitnehmen, dass es mindestens bis morgen früh, vielleicht sogar bis zum Kap reicht.

Ich fahre also weiter, lasse das Schiffshebewerk schweren Herzens links liegen und werfe nur einen kurzen Blick drauf. Dabei erblicke ich nicht nur das Hebewerk, sondern auch Tilos und Stefans Räder! Das gibt‘s doch nicht, ich hatte gedacht, sie sind mir schon wieder mindestens zehn Kilometer enteilt, aber nein, erneut sind wir auf gleicher Höhe, jetzt überhole ich sie sogar! Weiter so Benni, auch wenn sie mich bald wieder einholen werden.

Konkurrenten oder Freunde?

Um einem Nachmittagstief entgegen zu wirken, greife ich zum Smartphone und telefoniere mit ein paar Leuten. Die Zeit vegeht wie im Flug, als ich das letzte Gespräch beende, bin ich schon fast in Joachimsthal und beim Edeka. In einem Dorf kurz vorher lacht mich ein Brunnen am Wegesrand an, etwas, das es in dieser Gegend ganz selten gibt. Ich nutze ihn, um mein Rad zu säubern. Das ist nämlich nach dem ganzen Regen und Sand ordentlich dreckig, die Kette macht mittlerweile mächtig lärm. Gerade, als ich fertig bin, fahren – wie sollte es auch anders sein – Tilo und Stefan an mir vorbei. “Das haben wir auch schon gemacht”, meint Tilo mit Blick auf mein Fahrrad. “Bis gleich beim Supermarkt”, gebe ich zur Antwort.

Dort sehen wir uns wenig später dann tatsächlich wieder. Nachdem wir alle einkaufen waren, essen wir zusammen neben den Einkaufswagen. Mich überkommt ein komisches Gefühl: Sind wir nun Konkurrenten oder Freunde? Oder beides? Ich für meinen Teil empfinde keinerlei Konkurrenzgefühle gegenüber den beiden, nachdem wir bereits so viel zusammen durchgestanden haben. Allerdings würde es mich trotzdem wurmen, würden sie vor mir ins Ziel kommen – dafür bin ich einfach zu ehrgeizig, zu sehr ein Wettkampftyp.

Doch wie sieht es in ihnen aus? Schauen sie nur auf sich? Oder lauern sie insgeheim auf den Moment, in dem sie mich abhängen können? Hoffen sie, dass ich irgendwann einbreche? Ich scheue mich davor, es direkt anzusprechen, am Ende mache ich mich lächerlich. Außerdem fehlt mir die Kraft, neben dem physischen womöglich noch ein verbales Kräftemessen zu bestehen. Also schweige ich, bin weiterhin froh, an ihrer Seite fahren zu können und sage mir mehr denn je: Fahr dein eigenes Tempo Junge!

Checkpoint 5

Als wir gemeinsam aufbrechen, merke ich jedoch schnell, dass sie nicht mehr das Tempo von heute morgen fahren. Ich kann also leicht mit ihnen mitziehen. Außerdem ist der fünfte Checkpoint nicht mehr weit weg, hier würden wir uns sowieso wiedersehen.

Nach einigen Sandwegen erreichen wir in einem abgelegenen Wald den Checkpoint. Der stillgelegte Militärflughafen Groß Dölln ist einer dieser bizarren Orte, die einen Besuch wert sind, die man jedoch als normaler Tourist niemals zu Gesicht bekommen würde.

Wir schießen das obligatorische Checkpoint-Foto und fahren schnell weiter. Es ist Nachmittag, gerade habe ich den letzten Checkpoint des Rennens passiert. Noch etwa 270 Kilometer liegen zwischen mir und dem Ziel. Weiter, weiter, weiter!

Weit und breit nichts als Sand

Auf den folgenden Kilometern geht es auf der längsten zusammenhängenden Sandpassage entlang. Zusätzlich gilt es einige Höhenmeter zu überwinden. Oh man, ist das kräfteraubend! Von dem Gedanken, dass es gen Norden hin einfacher werden würde, habe ich mich aber mittlerweile sowieso verabschiedet. Und meine Reifen haben weiterhin wenig Druck, so kann ich zumindest alles ohne anzuhalten fahren.

An einigen Stellen komme ich derartig lange an keiner Behausung vorbei, dass das Gefühl in mir hochkommt, hinter jedem Baum (bzw. Strauch) und hinter jeder Abbiegung könnte ein Wolf lauern. Wahnsinn, die Landschaft hier! Ich bin zwar schonmal mit dem Fahrrad durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gereist, derartig einsame und öde Gegenden von Deutschland habe ich allerdings noch nicht gesehen.

Foto von Daniel Hiestand

Mit Fürstenberg endet die besonders lange Sandpassage, es beginnt die Mecklenburgische Seenplatte. Das Wort See löst eine gewisse Sorge in mir aus – geht es erneut an vielen Seen und über unwegsame Trails entlang? Doch diese Sorge bleibt diesmal unbegründet. Die folgenden Stunden geht es nur ab und an an einem See vorbei, stattdessen überwinde ich viele Schleusen. Richtig schön, die Gegend hier! Offensichtlich machen hier auch viele Leute Urlaub, ich sehe mehrere Campingplätze und Hinweisschilder zu Badeorten.

Im Dunkeln zu dritt

Als es dunkel wird, liegt die Seenplatte hinter mir. In den letzten Stunden war ich immer mal zusammen mit Tilo und Stefan unterwegs, bin aber immer wieder auch alleine gefahren. Insgesamt fahre ich mein eigenes Tempo, das ist gut. Gleichzeitig bin ich weiterhin mit den beiden auf einer Höhe, umso besser!

Um 23 Uhr fahre ich in ein Dorf hinein und treffe mal wieder auf sie. Ab jetzt hefte ich mich an ihre Fersen, so sage ich mir, besonders durch die Dunkelheit fahre ich nämlich gerne mit den beiden und hinter dem hellen Schein ihrer Lupine-Lampen (für langes Fahren in der Dunkelheit sind meine billigen China-Lampen doch nicht so gut geeignet, das muss ich mir jetzt eingestehen).

Ich hatte ja mit dem Gedanken gespielt, diese letzte Nacht durchzufahren, wenn dann nur einen Powernap einzulegen. Noch fühle ich mich relativ gut, mal sehen, wie weit die Kraft heute Nacht reicht. Wir sausen zu dritt durch das mecklenburgische Niemandsland, ab und zu geht’s durch ein kleines Dorf, ansonsten durch lichte Wälder und über meist recht gut befahrbare Feldwege.

Ermüdungserscheinungen

Um Mitternacht trifft mich dann zum ersten Mal der Hammer. Besonders das konstante Konzentrieren auf den kleinen Lichtkegel vor mir ermüdet mich zunehmend. Weiter Benni, zieh! Auch Tilo und Stefan machen nicht den Anschein, sich bald hinlegen zu wollen. Also weiter.

Wenig später geht mir das Wasser aus. Auch Tilo und Stefan haben keins mehr. Aber in diesen kleinen Dörfern ist es schwer, Wasser zu finden – besonders nachts. Also weiter. Mit dem zusätzlichen Durst im Rachen fällt das Treten zunehmend schwerer. Noch gut 200 Kilometer bis zum Ziel – weiter Benni!

Wo die anderen wohl sind? Team Denmark müsste immer noch hinter uns sein, aber wo genau? Und wie viel Kraft haben sie noch, werden sie die Nacht durchfahren? Außerdem lauert eine große Gruppe hinter den beiden Dänen. Sie sind zwar noch einige Kilometer entfernt, aber wer weiß, vielleicht haben sie sich ja geschont und nutzen ihre verbleibenden Kräfte für einen Schlussspurt?

Das folgende Foto zeigt die Verfolger Flo, Dan, Linus, Michi und Consti am Checkpoint 5, wo sie gut drei Stunden nach uns angekommen sind:

Es geht nicht mehr

Dieses mentale Rechnen und Taktieren bringt mir in jedem Fall keine Motivation mehr, sondern ermüdet mich nur noch zusätzlich. Um kurz nach ein Uhr haut der Mann mit dem Hammer vollends zu – ich kann mich kaum noch auf dem Rad halten.

Als ich die kleine Stadt Möllenhagen erreiche, muss ich der Versuchung einfach nachgeben. Während Tilo und Stefan weiterfahren, biege ich zu einem Friedhof ab, bei dem ich Wasser tanken kann. Danach lehne ich mein Fahrrad an eine Feuerwehrstation, die direkt am Track liegt.

Ich breite meine Isomatte und meinen Biwaksack aus, streife zudem meine Daunenjacke über. Ich esse noch etwas, danach lege ich mich auf die Matte. Es ist halb zwei, zwei Stunden Schlaf brauche ich jetzt einfach. Ich stelle den Wecker auf halb vier.

In zwei Stunden werde ich zum Schlussspurt ansetzen, alles geben, was noch in mir steckt. Mit diesem Gedanken schlafe ich ein.

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Bikepacking Trans Germany 2019 - Tag Fünf - Velospektive August 3, 2019 - 18:06

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